Viele Haushalte kennen das Problem: Schränke, die bis zur Decke reichen, schaffen zwar Stauraum, fühlen sich im Alltag aber schnell unpraktisch an. Dinge verschwinden, Wege werden länger und das oberste Fach wird zum Staubfach.
In diesem Artikel zeigen wir sieben umsetzbare, kaufbare Lösungen für die küche. Es geht nicht darum, noch mehr reinzuquetschen. Vielmehr wollen wir besseren Zugriff, weniger Umräumen und eine Struktur, die im Alltag bleibt.
Sie finden klare, praktische Tipps von Innenauszügen und Drehtellern bis zu Türsystemen und Tritten. Manche Maßnahmen sind kostengünstig, andere rechtfertigen eine höhere Investition — wir ordnen das ehrlich ein.
Wer gezielt nach einem passenden Einsatz sucht, kann vorab unsere Übersicht zu Schrank-Einsätzen prüfen. So entscheiden Sie leichter, welche Lösung in Ihrer küche echten Mehrwert bringt und wirklich mehr Stauraum schafft.
Wesentliche Erkenntnisse
- Deckenhohe Schränke bieten viel Stauraum, sind aber oft schwer zugänglich.
- Praktische, kaufbare Lösungen verbessern Zugriff und Ordnung.
- Wir empfehlen Maßnahmen nach Aufwand und Budget einzuordnen.
- Weitere Informationen zu Einsätzen finden Sie im verlinkten Angebot.
- Das Ziel: weniger Leitersteigen, mehr Struktur im Alltag.
Warum hohe Küchenschränke oft trotzdem chaotisch wirken
Viel Platz oben heißt nicht automatisch mehr ordnung in der küche. Ohne System entsteht schnell unordnung: Oben landet „irgendwas“, unten wird gestapelt und im hinteren Bereich verschwinden dinge, die man später vergisst.

Typische Probleme
Die schlechte Erreichbarkeit zwingt oft zur Leiter. Das führt zu doppelten Wegen: erst ausräumen, dann entnehmen. In der Tiefe bilden sich „tote“ Zonen, weil man nicht regelmäßig nachschaut.
Was dort sinnvoll lagern ist — und was nicht
Für den oberen Bereich eignen sich Reserveartikel, saisonale Teile und selten genutzte Geräte. Alltagsgewürze oder häufig genutzte Kochzutaten gehören in greifbare Höhen. Das verhindert Chaos und doppelte Einkäufe.
- Praxisregel: Alles, was täglich oder wöchentlich gebraucht wird, in Griffhöhe.
- Seltenes kommt nach oben — aber in klaren, geschlossenen Kategorien.
Statt wild zu stapeln planen wir Zonen und nutzen Produkte, die Zugriff und Übersicht verbessern. Wer mag, findet ergänzende Tipps zur offenen Küche in unserer Übersicht zur offenen Küche und Ordnung.
Bevor du umräumst: Zonen planen statt wild stapeln
Mit klarer planung machen wir aus vorhandenem Stauraum echten, täglichen Gewinn. Eine einfache Einteilung reicht: Alltagszone, Wochenzone und selten-genutzt-Zone. So wird Platz bewusst verteilt und nicht nach Gefühl belegt.

Praktische Zoneneinteilung
- Alltagszone: Greifhöhe ohne Hilfsmittel für Teller, Gläser, küchenutensilien und häufig genutzte lebensmittel.
- Wochenzone: Etwas höher, erreichbar mit kleinem Tritt — Vorräte für die Woche.
- Selten-genutzt: Oberstes Brett oder seitliche Bereiche für saisonale Teile und Reservepackungen.
Greifhöhen & Sicherheit
Setzen Sie das oberste Regalbrett so, dass es gerade noch ohne Leiter erreichbar ist. Alles darüber kommt in die selten-genutzt-Zone.
Sicherheitsregel: Schwere Gegenstände nicht über Kopf lagern. Rutschige Flaschen hinten feststellen oder in Kisten packen.
So gehen Sie vor
- Schrank komplett ausräumen und innenmaße messen (Breite/Tiefe/höhe).
- Kategorien bilden: täglich, wöchentlich, selten.
- Pro Zone einräumen, dann passende Organizer oder Auszüge wählen.
Vor dem Kauf prüfen wir Türanschlag, Traglast und Reinigungsmöglichkeiten. So entsteht wirklich mehr platz und Ihr stauraum bleibt alltagstauglich.
hohe küchenschränke nutzen mit Innenauszügen und Vollauszügen
Innenauszüge und Vollauszüge sind eine praktische ausstattung für tiefe Regalfächer in der küche. Sie verwandeln unübersichtliche Bereiche in gut nutzbaren Platz.
Innenauszug im Oberschrank: mehr Überblick ohne Umräumen
Ein Innenauszug bringt den Inhalt nach vorne. So sehen Sie Vorräte ohne alles auszuräumen.

Vollauszug statt Teilauszug: komplette Tiefe nutzbar machen
Vollauszüge nutzen die gesamte tiefe des Schrankinnenraums. Besonders in tiefen Schränken gewinnen Sie echtes mehr stauraum.
Nachteile: höhere Kosten und etwas aufwändigere Montage. Prüfen Sie Traglast und Schienentyp vor dem Kauf.
Breiter Auszug statt zwei schmale: Volumen gewinnen
- Breit: weniger Korpus-Verlust, mehr Volumen für Töpfe und Vorräte.
- Zwei schmale: sinnvoll bei Trennung von Kategorien oder schmalen Laufwegen.
Hohe, geschlossene Seitenwände: Stabilität für Vorräte
Geschlossene Seitenwände verhindern Umkippen von Flaschen. Achten Sie auf belastbare Materialien und leicht zu reinigende Flächen.
Kaufkriterien: Auszugslänge passend zur Tiefe, Traglast für Getränke oder Geräte, Material (Metallführung vs. Kunststoff), Montageaufwand (Nachrüstbar oder Einplanung).
Drehteller und Karussells: Zugriff auf Öl, Essig und Gewürze ohne Leiter
Oft reicht ein kleiner Dreh, damit Öle und Essige im obersten Fach plötzlich griffbereit sind. Wir beschreiben einfache, kaufbare Helfer für die küche, die das ständige Leitersteigen vermeiden.

Drehteller im oberen Regal: Flaschen erreichbar halten
Als Praxismaß empfehlen wir ca. 40 cm Durchmesser. Auf diesem Drehteller finden typischerweise 6–7 Flaschen Platz. Stellen Sie das Karussell auf ein Regal, das Sie noch ohne Leiter erreichen.
Unterlage/Tablett gegen Öl-Flecken: Hygiene & Reinigung
Öl tropft; eine Unterlage schützt das Regal und die wand. Wählen Sie ein spülmaschinengeeignetes Tablett. Drehteller selbst sind oft nicht spülmaschinenfest.
- Vorteile: schnell montiert, guter Überblick, sofort nutzbar.
- Nachteile: braucht Regaltiefe, Drehteller oft nicht spülmaschinenfest.
- Kaufkriterien: rutschfeste Fläche, Randhöhe, Material, Traglast.
| Merkmal | Empfehlung | Beispiel |
|---|---|---|
| Durchmesser | ≈ 40 cm | passt für 6–7 Flaschen |
| Material | Kunststoff/Metall/Holz | rutschfeste Oberfläche |
| Reinigung | Unterlage spülmaschinenfest | Drehteller oft von Hand reinigen |
So gewinnen Sie im Alltag mehr stauraum und platz für häufig genutzte gewürze und Flaschen. Die Lösung funktioniert in hängeschränke und auch an einer freien wand als Übergangslösung.
Regaleinsätze, stapelbare Körbe und Schrank-Organizer für mehr Ebenen
Mit kleinen Produkten schaffen wir schnell zusätzlichen stauraum und Ordnung in der küche. Statt höher zu stapeln, fügen Regaleinsätze und Boxen sinnvolle Ebenen ein. Das reduziert Suchzeiten und doppelte Einkäufe.

Regaleinsätze: eine zusätzliche Ebene im Schrankinneren schaffen
Fertige Regaleinsätze aus Metall oder beschichtetem Holz bieten sofort einen zweiten Boden im schrank. Marken wie Joseph Joseph oder Ikea bieten stabile Modelle, die Tassen, Gläser oder Vorratsdosen zweistöckig lagern.
- Vorteil: Mehr Ebenen = klarere Zonen für küchenutensilien und Vorräte.
- Nachteil: Braucht Höhe im Fach; schwere Geräte passen nicht immer.
- Reinigung: Abwischbar; Metallmodelle vertragen Feuchte besser.
Ausziehkörbe & Teleskop-Auszüge zum Nachrüsten
Ausziehbare Körbe von Blum oder Hettich sind ein gutes Mid-Budget-Upgrade. Sie holen den Inhalt aus tiefen Fächern nach vorn und schaffen sofort mehr stauraum.
- Kaufkriterien: lichte Breite, Auszugslänge, Traglast und Material.
- Typische Nachteile: unpassende Maße führen zu Wackeln; Billigsysteme laufen oft laut.
Fazit: Mit passenden Einsätzen gewinnen Sie mehr stauraum und echten Alltagssinn, weil weniger umgeräumt werden muss und mehr küche-Funktionen sofort zur Hand sind.
Die Türinnenseite nutzen: schmaler Stauraum, der richtig viel bringt
Eine einfache Maßnahme schafft in vielen Küchen sofort mehr Reichweite: Türinnenseiten als zusätzliche Ablage nutzen. Sie liefern schmalen, aber sehr funktionalen Platz für Dinge, die sonst im Schrank versinken.

Einhängeregale für Gewürze, Backbleche und Schneidebretter
Einhängeregale sind sofort einsetzbar und ideal für gewürze, schmale Dosen oder Schneidebretter. Backbleche lassen sich hochkant gut unterbringen. So entstehen klare Zonen ohne neues Möbel.
Halterungen ohne Bohren: praktisch für Mietküchen
Für Mietwohnungen empfehlen wir Systeme zum Einhängen oder Kleben. Sie brauchen keine Löcher und sind nachträglich rückstandsfrei entfernbar.
„Kleine Flächen an der Tür können im Alltag den größten Unterschied machen.“
- Passende Einsatzbereiche: Küchenrollenhalter, Putzmittel, schmale Utensilien.
- Grenzen: Tür muss sauber schließen; Gewicht begrenzen; Abstand zu Regalböden prüfen.
- Kaufkriterien: Türstärke/Falz, Traglast, Korbtiefe, Material und Montageart.
Wer lieber in stabile Innenlösungen investiert, findet ergänzende Produkte wie ein Ausziehregal für Schränke. So kombinieren wir maximalen Zugriff mit Alltagstauglichkeit und gewinnen wirklich mehr platz im Alltag.
Deckenhohe Oberschränke clever: mehr Stauraum ohne „Staubfach“
Deckenhohe Oberschränke liefern zusätzlichen Stauraum, wenn man sie gezielt belegt. Besonders in kleinen Küchen gewinnen wir so Fläche, ohne Stellfläche zu verlieren.
Wichtig ist eine klare Einteilung: oben kommen selten genutzte Küchengeräte, Reservevorräte und Serviergeschirr. Wir empfehlen geschlossene Boxen und beschriftete Behälter, damit das obere Fach nicht zum Staublager wird.
Die Alltagsgegenstände bleiben in Griffhöhe. So vermeiden wir tägliches Leitersteigen und doppelte Wege. Für seltene Artikel genügt die obere Ebene — bewusst und übersichtlich.

Trittleiter und Tritthocker: sicher erreichen und gut verstauen
Ein kompakter Tritt sollte rutschfeste Stufen, stabile Konstruktion und eine einfache Klappmechanik haben. Achten Sie auf Tragfähigkeit und Gewicht; ideal ist ein Modell, das sich im Sockel oder in einer Nische parken lässt.
| Kriterium | Empfehlung | Praxisbeispiel |
|---|---|---|
| Stufenmaterial | rutschfest (Gummi) | Sicherer Stand beim Heben von Geschirr |
| Tragfähigkeit | mind. 150 kg | belastbar für höhere Personen |
| Klappmaß | flach & kompakt | verstaubar im Sockel |
| Gewicht | leicht transportierbar | einfacher Einsatz bei Bedarf |
Vor- und Nachteile: + maximaler Stauraum und ruhige Optik; – höhere Zugriffshürde und Bedarf an einem Stellplatz für den Tritt. Sicherheit hat Priorität: keine schweren Gegenstände oben lagern.
Für Planung und passende Lösungen empfehlen wir Optionen für deckenhohe Schränke und passende hängeschränke. So bleibt der Gewinn an mehr Stauraum im Alltag wirklich nutzbar.
Nischen und schmale Lücken in der Küche in echte Stauraum-Zonen verwandeln
Schmale Lücken zwischen Herd, Kühlschrank und Schrankfronten sind oft ungenutzte Goldgruben. Mit fertigen Auszugssystemen werden diese nischen zu praktischen Ablagen für häufig genutzte Zutaten.

Schmale Auszüge (ca. 15–30 cm)
Schmale Auszüge mit etwa 15–30 cm Breite passen neben Herd oder Spüle. Sie nehmen Öle, Essig, Gewürze und hohe Flaschen auf. Dadurch liegen die Zutaten dort, wo man sie beim Kochen braucht.
Apothekerschrank: Überblick und Einordnung
Ein Apothekerschrank bietet mehrere enge Ebenen und guten Überblick über Vorräte. Vorteil: kurze Wege und klare Sicht auf Gläser und Packungen.
Nachteile: Die Mechanik kann empfindlicher sein. Hohe Beladung belastet die Führungen. Und die sichtbare Breite täuscht manchmal die nutzbare Innenbreite.
- Kaufkriterien: benötigte Nischenbreite, Auszugshöhe für Flaschen, Traglast pro Korb.
- Material: leicht zu reinigende Körbe, Dämpfung/Soft-Close, einseitiger oder beidseitiger Zugriff.
- Typische Einsatzbereiche: Gewürz- und Ölzone neben Herd, Tee- und Kaffeevorräte neben der Kaffeemaschine.
| Merkmal | Empfehlung | Praxis |
|---|---|---|
| Breite | 15–30 cm | passt in enge nischen |
| Traglast | min. 15 kg/Korb | für Flaschen und Vorräte |
| Dämpfung | Soft-Close empfohlen | schont Mechanik und Schrank |
| Reinigung | abnehmbare, abwischbare Körbe | hygienisch und praktisch |
Wer pragmatisch nachrüsten will, findet viele schmale schranklösungen als fertige Module. Für Beispiele und weitere Ideen siehe auch unsere Hinweise zum platz sparen in kleinen Haushalten.
Ecken ohne „tote Ecke“: Eckschränke, die wirklich funktionieren
Ecken in der küche verschwinden oft im Alltag — mit passenden Ecklösungen bleibt kein raum verschenkt. Moderne Systeme holen Inhalte heraus, statt sie in der Tiefe zu vergraben.

Le-Mans-Auszug
Der Le-Mans-Auszug eignet sich besonders für Töpfe, Pfannen und größere küchengeräte. Tablare schwenken beim Öffnen heraus. So greifen wir ohne Klettern an die vorderen und hinteren Bereiche.
Vorteile: sehr guter Zugriff auf große Teile. Nachteile: teurer und braucht eine passende Eckplanung.
Space-Corner-Prinzip
Das Space-Corner-System arbeitet mit mehreren, kleineren schubladen oder Etagen in der Ecke. Es schafft Ordnung für Vorräte, Utensilien und häufig genutzte Teile.
Vorteile: klare Zonen, schnelle Entnahme. Nachteile: manchmal weniger Maximalkapazität als offene Räume.
- Kaufkriterien: Eckmaße, Türöffnung, Traglast je Tablar, Laufruhe und Reinigbarkeit.
- Wahl nach Nutzung: Le-Mans für groß & selten; Space-Corner für klein & oft.
Beide Systeme verwandeln tote ecken in nutzbaren stauraum und bringen so mehr stauraum in die küchenalltag.
Spülenbereich und Sockelzone: versteckten Stauraum aktivieren
Der Bereich unter der Spüle wirkt oft unpraktisch, enthält aber versteckte Möglichkeiten. Wir betrachten, wie sich Sockel und Spülenschrank sinnvoll ergänzen.

Spülenschrank mit U‑Auszug
Der U‑Auszug läuft um die Technik der Spüle herum und schafft Ordnung für Spülmittel, Tabs, Bürsten und Tücher.
Voraussetzung: ausreichend breite Unterschränke; in sehr schmalen Modellen ist die Lösung nicht praktikabel.
Sockelschubladen und Sockelauszüge
Sockelauszüge nutzen die Fläche unter dem Schrankfuß. Dort lagern wir Backbleche, Servierplatten und seltene küchenutensilien.
Diese Schubladen sind flach, leicht zugänglich und geben dem Sockel echten Mehrwert.
Sockel mit Zusatzfunktion (SpaceStep‑Prinzip)
Das SpaceStep‑Prinzip kombiniert Tritt und Stauraum. So haben Sie einen stabilen Tritt und zugleich zusätzlichen Stauraum für seltene Teile.
- Kaufkriterien: Sockelhöhe, Auszugstiefe, Traglast, Feuchtigkeitsresistenz und einfache Reinigung.
- Nachteile: Planung, mögliche Rohrkollisionen und etwas höhere Kosten.
| Problem | Lösung | Praxis |
|---|---|---|
| Rohrverlegung | angepasster U‑Auszug | Vorab Maße prüfen |
| Flache Teile | Sockelschublade | Backbleche sauber verstauen |
| Erreichbarkeit | SpaceStep | Tritt + Stauraum kombiniert |
Für genaue Maße empfehlen wir den Korpus‑Konfigurator zur Planung. So lässt sich wirklich mehr stauraum aus der Spüle- und Sockelzone gewinnen.
Produkt-Check: Welche Lösung passt zu Low-, Mid- und High-Budget?
Vor einer Entscheidung lohnt sich eine kurze Einordnung nach Budget und Alltag. So finden wir schnell die passende ausstattung für echte Zeitersparnis statt zusätzlicher Arbeit.

Low Budget — Sofort-Helfer
Praktische, preiswerte möglichkeiten sind Drehteller, Regaleinsätze, Tür-Organizer und stapelbare Boxen.
Sie brauchen kaum Montage und bringen sofort mehr stauraum und Übersicht.
Mid Budget — spürbares Komfort‑Upgrade
Nachrüstbare Innenauszüge, ausziehbare Körbe und Nischenwagen erhöhen den Zugriff deutlich.
Diese Lösungen sind langlebig und reduzieren das Umräumen im Alltag.
High Budget — langfristige Planung
Bei Renovierung oder Neukauf lohnen sich deckenhohe Planung, Le‑Mans‑/Ecksysteme, U‑Auszug oder ein Vorrats-/Apothekerschrank.
Das Ergebnis ist ergonomisch und bringt dauerhaft mehr Stauraum in die Küchenplanung.
Kaufkriterien im Überblick
| Kriterium | Was prüfen | Praxis‑Tipp |
|---|---|---|
| Maße | Innenmaß, Auszugslänge | immer innen messen, nicht nur Türbreite |
| Traglast | Flaschen, Geräte berücksichtigen | mind. 15 kg pro Korb bei Flaschen |
| Material & Reinigung | Metall/kunststoff/holz; abwischbar | helle farbeen erhöhen Sichtbarkeit |
| Montage & Alltag | nachrüstbar vs. Einbau, Bedienfreundlichkeit | einhand Bedienung und leise Führungen bevorzugen |
Entscheidungshilfe: Wer täglich kocht, profitiert von Auszügen und guter Ergonomie. Wer selten kocht, kommt mit Zonen, Boxen und Türlösungen weit. Für schnelle Bestellungen siehe unsere Empfehlung zu stapelbaren Aufbewahrungsboxen.
Fazit
Kurz zusammengefasst: Erst Zonen planen, dann Zugriff verbessern (Auszüge, Organizer, Drehteller), danach versteckte Flächen wie Tür, Nische, Ecke und Sockel aktivieren. So schafft die küche echten, nutzbaren Stauraum statt nur mehr Höhe.
Empfehlung: Kleine küche → deckenhohe Planung, Tür‑ und Nischenlösungen. Viel gekocht? Vollauszüge und stabile Führungen. Viel Vorrat? Apothekerschrank oder Auszugslösungen wählen.
Nächste Schritte: Messen, Kategorien festlegen, 1–2 Lösungen testen, schrittweise erweitern. Lieber wenige, passende Systeme als viele ungenutzte Helfer.
FAQs
Was muss ich bei Maßen prüfen? Innenmaße und Auszugslänge messen.
Welche Traglast ist sinnvoll? Mind. 15 kg pro Korb bei Flaschen.
Sind Tür‑Organizer in Mietwohnungen möglich? Ja, Klebe‑ oder Einhängevarianten sind oft geeignet.
Mehr Beispiele und praktische Helfer finden Sie bei decker Planung und konkreten Aufbewahrungs‑Lösungen.