Kennst du das? Der Kleiderschrank ist voll, Bettwäsche stapelt sich und Saisonkleidung liegt irgendwo – nur nicht da, wo sie hingehört.
Unter dem Bett steckt oft ungenutzter Platz. Ein 1,80‑m‑Bett belegt viel Grundfläche, die sich als Stauraum nutzen lässt. Wir zeigen, wie sich diese Fläche schnell in mehr Ordnung verwandelt.
Unser Roundup listet zehn konkrete Lösungen: aufbewahrungstasche, aufbewahrungsbox, Rollsysteme und Vakuumbeutel. Dabei nennen wir klare Kaufkriterien: Maße, Material, Deckel, Rollen und Sichtfenster.
Kurz orientiert: Eine leichte aufbewahrungstasche eignet sich für dünne Kleidung und Bettwäsche. Robuste aufbewahrungsbox ist besser für Decken oder Saisonkleidung, die häufiger geholt wird.
Wichtig: Diese Lösungen schaffen schnellen, sauberen Zugriff. Sie ersetzen kein Ausmisten, helfen aber, den Kleiderschrank zu entlasten und mehr Ordnung im Schlafzimmer zu finden.
Wesentliche Erkenntnisse
- Platz unter dem Bett als sofort nutzbaren Stauraum erkennen.
- Aufbewahrungslösungen nach Maßen und Nutzung auswählen.
- Taschen sind leicht, Boxen sind stabiler.
- Typische Inhalte: Kleidung, Bettwäsche, Decken.
- Schutz vor Staub hängt von der Ausführung ab.
- Ordnung steigt, Ausmisten bleibt trotzdem nötig.
Warum der Platz unter dem Bett oft ungenutzt bleibt
Viele Haushalte übersehen das Potenzial direkt neben dem Bett: Dort liegt oft zusätzlicher Stauraum, der ungenutzt bleibt.
Alltagstypische Auslöser sind schnell genannt: Der kleiderschrank quillt über, die Saison wechselt und Bettwäsche sowie decken brauchen Platz. Am Ende landet das Packchaos sichtbar im Raum.

Wann es passt – und wann nicht
Geeignet sind nur Betten mit echter Bodenfreiheit. Bei Boxspring- oder Wasserbetten bleibt der Bereich oft unzugänglich.
Eine unterbettkommode schützt Kleidung und bettwäsche besser als lose Säcke. Varianten mit rollen lassen sich einfach hervorziehen.
Kurze Checkliste vor dem Kauf
- Abstand Boden bis Rahmen messen.
- Querstreben prüfen.
- Überlegen: häufig genutzte kleidung oder eher seltene Saisonstücke?
| Typ | Vorteil | Ideal für |
|---|---|---|
| unterbettkommode | Stabil, staubgeschützt | Bettwäsche, Decken |
| aufbewahrungsbox | Formfest, stapelbar | Saisonkleidung, Schuhe |
| Rollbox | Leicht zu ziehen | Regelmäßig genutzte Kleidung |
unterbett aufbewahrung: diese Produktarten bringen sofort Ordnung
Vier Produkttypen lösen die meisten Platzprobleme direkt am Bett. Wir erklären kurz, für wen welche Lösung sinnvoll ist und nennen typische Merkmale.

Stoff‑Aufbewahrungstaschen mit Reißverschluss & Sichtfenster
Vorteile: leicht, faltbar, oft mit 3‑seitigem Reißverschluss, großem Sichtfenster und Tragegriffen.
Ideal für Kleidung, Bettwäsche und dünne Decken. Nachteil: weniger formstabil bei starker Beladung.
Kunststoff‑Boxen mit Deckel
Vorteile: stabil, formfest und guter Staubschutz durch Deckel. Teilweise stapelbar, daher vielseitig nutzbar.
Ideal für schwere Decken oder Saisonkleidung. Nachteil: sperriger wenn nicht gebraucht.
Unterbettkommoden mit Rollen
Diese unterbettkommode-Varianten bieten schnellen Zugriff. Rollen schonen den Boden und erleichtern das Hervorziehen.
Ideal für Sportklamotten, häufig genutzte Sets oder zusätzliche Bettwäsche.
Vakuum‑Boxen für dicke Decken
Vakuum‑Lösungen sparen bis zu 75 % Platz und eignen sich für Winterdecken und Kissen. Nicht geeignet bei täglichem Zugriff.
| Typ | Ideal für | Weniger ideal für |
|---|---|---|
| Stofftasche | Kleidung, Bettwäsche | schwere Decken |
| Kunststoff‑Box | Decken, saisonale Kleidung | platzsparend lagern |
| Kommode mit Rollen | regelmäßig genutzte Sachen | sehr flache Bettrahmen |
| Vakuum‑Box | Winterdecken | häufiger Zugriff |
Darauf kommt es beim Kauf an: Größe, Material, Deckel, Rollen
Vor dem Kauf zählt vor allem die richtige Maßeinteilung – sonst passt die Box später nicht unter das Bett. Wir empfehlen: Höhe, Breite und Länge am niedrigsten Punkt messen (Rahmen/Querstrebe), nicht nur in der Mitte.

Die richtigen Maße finden
Typische Maße: Höhe 15–20 cm, Länge 60–100 cm, Breite 30–60 cm. Lassen Sie 1–2 cm Luft, damit Teppich oder Rollen nicht klemmen.
Stoff vs. Kunststoff
Stoff ist faltbar und leicht. Vorteil: wenig Lagerplatz, Nachteil: weniger formstabil.
Kunststoff schützt besser vor Druck und Feuchtigkeit. Er ist stapelbar, oft mit rollen erhältlich.
Deckel und Schließsysteme
Deckel mit Clips dichtet zuverlässig ab. Ein reißverschluss macht Taschen flexibler. Für Textilien empfehlen wir atmungsaktive Materialien; dichte Boxen nur mit sauberen, trockenen Inhalten nutzen.
Alltagstauglichkeit & Transparenz
Rollen sind praktisch bei täglichem Zugriff. Griffe sind wichtig, wenn die Box getragen wird. Sichtfenster oder transparente Boxen sparen Zeit beim Suchen.
- Nutzen: Bettwäsche und Decken → staubgeschützt mit Deckel.
- Kleidung → je nach Saison Stofftasche oder Kunststoffbox.
- Schuhe → abwischbare Boxen; Spielzeug → leicht zugängliche Lösungen.
Entscheidungshilfe: selten genutzt → Deckel/Schutz; oft genutzt → Rollen/Komfort; wechselnd → flexible aufbewahrungstasche.
Empfehlungen nach Bedarf und Budget: Low, Mid und High
Für unterschiedliche Bedürfnisse zahlt sich eine gezielte Auswahl nach Preisgruppen aus. Wir ordnen Optionen so, dass Schutz, Komfort und Nutzungshäufigkeit klar werden.
Low Budget: Leichte aufbewahrungstasche-Sets mit reißverschluss und Sichtfenster sind praktisch für dünne kleidung und Extra‑Bettwäsche. Vorteile: faltbar, günstig im set. Nachteile: wenig Formstabilität und Schutz bei Feuchtigkeit.
Mid Budget: Robuste aufbewahrungsboxen aus Kunststoff mit deckel bieten mehr Schutz und Stabilität. Sie sind wischbar, stapelbar und eignen sich für gemischte Inhalte. Diese produkte lohnen sich, wenn der Stauraum oft genutzt wird.
High Budget: Rollboxen oder unterbettkommoden funktionieren wie Schubladen am bett. Sie sparen Zeit beim Zugriff und erhöhen den Alltag‑Komfort. Planung (Maße, Optik) zahlt sich hier aus.
| Preisgruppe | Typ | Ideal für |
|---|---|---|
| Low | Textil-aufbewahrungstasche (2–4er set) | Saison‑kleidung, leichte Decken |
| Mid | Kunststoff‑aufbewahrungsbox mit deckel | Regelmäßig genutzte Textilien, Schuhe |
| High | Unterbettkommoden / Rollboxen | Häufiger Zugriff, bequemer Alltag |

Fazit
Zum Abschluss fassen wir kurz zusammen, welche Lösung zu welchem Bedarf passt. Wer wenig genutzte Textilien verstaut, braucht vor allem Schutz und Volumen. Wer täglich zugreift, profitiert von Komfort und Rollen. Achten Sie auf die Bodenfreiheit des Betts und auf genug Platz, damit nichts klemmt.
Klare Auswahlhilfe: Eine aufbewahrungstasche ist flexibel und gut für leichte kleidung. Eine aufbewahrungsbox mit Deckel schützt stärker. Eine unterbettkommode bringt das Schubladenprinzip für den Alltag. Vakuumlösungen sparen Volumen bei Decken und Bettwäsche.
Praxistipp: Messen Sie die Höhe (typisch 15–20 cm) und lassen Sie 1–2 cm Luft. Mit 2–4 passenden Teilen im set schaffen Sie schnell sichtbare ordnung, ohne das Zimmer umzuräumen.
FAQs
Welche Höhe muss eine Unterbettbox haben? Messen Sie an der tiefsten Stelle; 15–20 cm sind üblich plus Reserve.
Stoff oder Kunststoff für Bettwäsche? Stoff mit reißverschluss ist atmungsaktiv; Kunststoff mit deckel schützt besser vor Staub.
Lohnen sich Rollen? Ja, bei häufigem Zugriff und glattem Boden sind sie sehr praktisch.
Was kann man lagern? Bettwäsche, saisonale Kleidung, Schuhe oder Spielzeug; keine feuchten oder schmutzigen Textilien.
Wie verhindere ich Gerüche? Nur trocken einlagern, regelmäßig lüften und nicht zu dicht packen.